Prostatakrebs

Prostatakrebs zählt zu den häufigsten bösartigen Krebserkrankungen beim Mann in Deutschland. Rund 64.370 Männer erkranken daran neu pro Jahr. Mit 26 Prozent steht das Prostatakarzinom an erster Stelle bei den zum Tode führenden Tumorerkrankungen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei ca. 70 Jahren, vor dem 50. Lebensjahr ist die Erkrankung eher selten.

Wichtig ist die Unterscheidung des bösartigen Tumors von der gutartigen Prostatavergrößerung, die ähnliche Beschwerden, wie etwa Probleme beim Wasserlassen verursachen kann, sich aber nicht über die Prostata hinaus ausbreitet. Hat der Krebs die Drüse nicht überschritten, ist eine Heilung durch eine Operation oder Bestrahlung möglich.

Als Risikofaktoren für diese Erkrankung gelten u.a. Hormone, fortgeschrittenes Alter, genetische Veranlagung und Ernährung.