Nachsorge und Rehabilitation

Nach einer Krebserkrankung werden in der Regel Untersuchungen zur Nachsorge durchgeführt, die in bestimmten Abständen erfolgen. Diese Abstände richten sich nach der jeweiligen Krebserkrankung und werden im Laufe der Zeit immer größer.

So können Nachsorgeuntersuchungen am Anfang täglich oder wöchentlich, später alle paar Monate und zuletzt nur noch einmal im Jahr durchgeführt werden.

Oft wird diesen Nachsorge-Terminen mit Angst und Besorgnis entgegengeblickt. Gehen Sie daher zu solchen Terminen nicht allein, sondern suchen Sie sich eine Begleitung. Mit einem Vertrauten an der Seite ist die Sorge oft gleich ein bisschen leichter. Bei aller Unsicherheit die einem Nachsorgetermin vorausgeht, ist der Vorteil davon, Gewissheit zu haben, dass keine Metastasen (Tochtergeschwulste) vorliegen.

Neben der medizinischen Nachsorge ist es aber genauso wichtig, dass eine psychologische Unterstützung angeboten wird. Denn das einschneidende Erlebnis einer Krebserkrankung ist oftmals schwer zu verarbeiten, nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seine Angehörigen. Hilfreich kann hier die Betreuung durch einen Psychotherapeuten oder Psychoonkologen oder der Austausch in einer Selbsthilfegruppe sein.

Je nach Erkrankung müssen unter Umständen Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführt werden.

Im Anschluss an die Therapie geht es deshalb darum, so schnell wie möglich körperlich fit und seelisch stabil zu werden; gegebenenfalls gilt es auch die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen. Um diese Rückkehr ins Leben zu unterstützen, haben Krebspatienten im Anschluss an die Tumorbehandlung Anspruch auf rehabilitative Leistungen. 

Die Rehabilitation sollte möglichst bald nach der Operation geplant werden. Wenn sich an die Tumorentfernung eine Chemotherapie anschließen soll, kann der Reha-Aufenthalt entweder im Anschluss daran erfolgen oder Teile der Chemotherapie werden in einer Reha-Klinik durchgeführt. Andere medikamentöse Behandlungen – z. B. Antihormontherapien –- können parallel zu den Rehabilitationsmaßnahmen vorgenommen werden

Weiterführende Informationen zur Nachsorge finden Sie auf dem Krebsportal Sachsen:

Darmkrebs

Brustkrebs

Lungenkrebs

Prostatakrebs