Brustkrebs

Nach Angabe des Robert-Koch-Instituts (RKI) erkranken in Deutschland ca. 59.000 Frauen jährlich neu an Brustkrebs. Rund 17.000 Frauen sterben daran. Damit ist Brustkrebs (Mammakarzinom) die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, jedoch mit ca. 1 Prozent ist das sehr selten der Fall.

Obwohl Brustkrebs sehr häufig ist, kann er rechtzeitig erkannt und behandelt, meist geheilt werden. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmenden Alter, besonders ab dem 50. Lebensjahr. Das durchschnittliche Erkrankungsalter beträgt 63 Jahre.

Ein erhöhtes Risiko an Brustkrebs zu erkranken haben Frauen,

  • die älter als 50 Jahre sind (allgemeines Altersrisiko),
  • die keine Kinder haben oder erst nach dem 30. Lebensjahr schwanger werden,
  • deren erste Regelblutung vor dem zwölften Lebensjahr einsetzte
  • oder die erst spät in die Wechseljahre gekommen sind,
  • in deren Familie mehrere Frauen vor dem 50. Lebensjahr an Brust- und/oder Eierstockkrebs erkrankt sind.

In seltenen Fällen kann eine erbliche Belastung für Brustkrebs vorliegen, die mit einem deutlich höheren Erkrankungsrisiko, jüngerem Erkrankungsalter und/oder mehreren Betroffenen in der Familie einher geht. Eine solche erbliche Belastung liegt bei rund einer von 500 bis 1.000 Frauen der Allgemeinbevölkerung vor.